Veranstaltungen

 

Hebelgottesdienst

Datum: 5. Mai 2019

Uhrzeit: 10 Uhr

Ort: Evangelische Stadtkirche Lörrach

Liturgie und Predigt: Pfarrer Hellmut Wolff, Zell im Wiesental

Orgel: Herbert Deiniger

HB

Schatzkästlein

Datum: 5. Mai 2019

Uhrzeit: 11.15 Uhr

Ort: Dreiländermuseum Lörrach

Begrüßung: Volker Habermaier, Präsident


Johann Sebastian Bach: Aus der Sonate Nr. 2 für Violine solo in a-moll, BWV 1003 – Gregor Hänssler, Violine


Fotografie Frank Kreutner

Arnold Stadler über „Vergänglichkeit“

Im Rahmen der Ausstellung des Dreiländermuseums zum Schloss Rötteln, das die Kulisse für Johann Peter Hebels großes Gedicht „Die Vergänglichkeit“ bildet, liest der Hebelpreisträger 2010 aus Hebels und eigenen Werken.


Johann Sebastian Bach: Aus der Sonate Nr. 2 für Violine solo in a-moll, BWV 1003 – Gregor Hänssler, Violine


Verleihung des Hebeldankes 2019 durch den Präsidenten des Hebelbundes

Worte der ausgezeichneten Persönlichkeit


Eugène Ysaÿe: Sonate Nr. 3 für Violine solo in d-moll, Op. 27/3 – Gregor Hänssler, Violine


Schlusswort: Volker Habermaier, Präsident

HB

HEBEL UND DIE BIBLISCHEN GESCHICHTEN

Datum: 16. Mai 2019

Uhrzeit: 19.30 Uhr

Ort: Hebelhaus Hausen

Vortrag von Elmar Vogt
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»Aber die Erde war nicht alsbald so schön, wie sie jetzt ist …« Johann Peter Hebels Erstausgaben der Biblischen Geschichten. Der Vortrag von Elmar Vogt wird umrahmt von Gedichten und Geschichten aus den Werken von Johann Peter Hebel, die von verschiedenen Personen vorgetragen werden.
• Veranstalter: Muettersproch-Gsellschaft
•  Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Literarische Begegnungen

Datum: 26. Mai 2019

Uhrzeit: 17 Uhr

Ort: Hebelsaal des Dreiländermuseums Lörrach

Bruno Epple: „Lob der Schöpfung“

Nach einiger Zeit kommt Bruno Epple wieder nach Lörrach, der große Lyriker, Erzähler und Maler vom Bodensee.

Manfred Bosch hat den 1931 geborenen Epple einmal einen „Poeten“ genannt; Bezeichnungen wie „Schriftsteller“ oder „Autor“, „Literat“ gar, passten nicht zu diesem Künstler, der, so scheine es, „selig vor sich hinschreibe“. Ob dies so anstrengungslos sei, wie die Formulierung nahelegen könnte, mag füglich bezweifelt werden. Epples Gedicht „Der Seiltänzer“ bringt es zum Ausdruck: „Was muss er mühsam die eigene Schwere / bezwungen haben dass er / auf seinem Seil dahinschweben kann / gleich einer Flocke. // So möchte ich so / unbedenklich im Spiel und heiter / denken können von Wort zu Wort / hoch über dem Abgrund.“

Epple liest Texte in der Hochsprache und in Mundart – ganz im Geist Hebels, der auch beide Sprachen gleichermaßen beherrschte. HB

Gerhard Jung zu Ehren

Datum: 5. Juli 2019

Uhrzeit: 19 Uhr

Ort: Alte Halle, Lörrach-Haagen

Es ist an der Zeit, wieder einmal an den unvergleichlich vielseitigen und sprachgewaltigen alemannischen Dichter Gerhard Jung (1926-1998) zu erinnern, der als Vorstandsmitglied des Hebelbundes lange Jahre für die literarische Reihe verantwortlich war. Noch leben viele Freundinnen und Freunde, Kenner seiner Dichtung, Wegbegleiter und Literaten, die in ihm einen unschätzbaren Ratgeber und Ermunterer erfahren haben. Von ihnen soll das Programm geprägt sein.

Natürlich wird die Zeller Trachtengruppe dabei sein, die er viele Jahre lang künstlerisch geleitet hat und für die er Gedichte, Tänze und Lieder geschrieben, komponiert und gestaltet hat. Außerdem werden Menschen aus seinem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis einen Lieblingstext aus Gerhard Jungs Schaffen vortragen und dann kurz erzählen, was sie damit verbinden. Dies wird sicher eine spannende und schöne Vortrags- und Gesprächssituation ergeben.

Dabei sollte auch dem früheren Motto der Hebelbund-Abschlussveranstaltung eines Jahres „Wer kann, der darf“ Raum gegeben werden. Das heißt, auch nicht speziell angeschriebene Personen können sich einbringen, spontan. Durch das Programm führt Markus Manfred Jung. HB

Literarische Begegnungen

Datum: 19. Juli 2019

Uhrzeit: 20 Uhr

Ort: Hebelsaal im Dreiländermuseum

Alois Brandstetter

©Bwag/Commons

Der 1938 geborene Oberösterreicher Alois Brandstetter war mehr als drei Jahrzehnte lang Professor für Ältere deutsche Sprache und Literatur an der Universität Klagenfurt.

Literatur- und Sprachwissenschaft hätten, so sagte er einmal, seine Literatur „versilbert“. Und tatsächlich lebt seine Prosa von einer Vielzahl von Sprachspielen, oft auch mit historischem und philosophischem Untergrund: Literatur in mehreren Schichten sozusagen.

Der Germanist Prof. Dr. Hans-Jürgen Schrader von der Universität Genf, dem der Hebelbund die „Literarische Begegnung“ mit Brandstetter zu verdanken hat, schreibt: „Sein Prosawerk … gründet in der Skepsis gegen traditionelle Erzählabläufe auf dem Erkenntnisspiel reflexiver Sprachverantwortung. … Die dünne Fiktionsschicht dient dazu, die (meist allein zu Wort kommenden) Rollenredner und ihr Monologisieren zu legitimieren.“

Mit Brandstetter kommt ein Autor nach Lörrach, der die österreichische Literatur der letzten Jahrzehnte wie nur wenige andere geprägt hat – auch wenn er sich selbst immer abseits der herkömmlichen Literaturbetriebs gesehen hat. HB

Hebelwirkung – Spiegel der Welt

Datum: 21. September 2019

Ort: Hebelhaus Hausen

Komödien, Skandale, Satiren von Johann Peter Hebel

Foto: Katja Richter

Johann Peter Hebel (1760–1826), Prälat und Dichter, spiegelt Menschen und deren Welt in Abhandlungen, Gedichten und Erzählungen. Alte und Junge, Kranke und Dumme, Kluge, Soldaten, Bergleute, Barbiere, Bauern und andere aus aller Herren Länder bevölkern sein Werk. Mit einer zwischen Mundart und Hochdeutsch schwebenden Sprache unterhält Hebel sein Publikum, das sich leicht in seinen satirisch-humorvollen Betrachtungen wiederfindet. Stefan Österle präsentiert ein lebendiges Mosaik widersprüchlicher Charaktere, die Anlass zu mannigfaltiger Kommunikation bieten. Ergänzt wird die Aufführung durch Musik und Film.

Mit Hebel unterwegs…

Datum: 22. September 2019

Uhrzeit: 13 - ca. 18.30 Uhr

Ort: Abfahrt Busbahnhof Lörrach

Der Wiese entlang

Fahrt und einige Haltestationen auf Spuren von Johann Petere Hebels Gedicht Die Wiese von der Quelle bis zur Mündung mit passenden Lesungen aus dem Gedicht.

Kosten: 33 EUR für Fahrt, Kaffee und Kuchen

Bitte auf Kto. Hebelbund Lörrach enbezahlen:

Sparkasse Lörrach DE75 6835 0048 0001 0106 36 BIC: SKLODE66

Anmeldung bitte bis zum 15. September 2019 an: Inge Hemberger, Höfstr. 23, 79664 Wehr, Tel: 0049 7762 5219 925, i.hemberger@hebelbund.de

HB

Hebel lesen …

Datum: 18. Oktober 2019

Uhrzeit: 19 Uhr

Ort: Hebelsaal des Dreiländermuseums Lörrach

Die Vergänglichkeit“ mit Markus Manfred Jung und Uli Führe

Konzert und Lesung

Ein Programm mit Uli Führe und Markus Manfred Jung mit Liedern und Texten, ganz im Zeichen von Röttler Schloss und Vergänglichkeit. Führe hat Texte von Hebel, Jung, Manfred Marquardt, Johannes Kaiser und anderen vertont. Einiges wird uraufgeführt werden.

Der Hebelbund führt diese Veranstaltung in Kooperation mit Dreiländermuseum Lörrach und Hebelhaus Hausen im Wiesental durch. Gefördert wird sie erstmals in besonderer Weise von der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten (ALG). HB

Hebel lesen …

Datum: 19. Oktober 2019

Uhrzeit: 14 - 17 Uhr

Ort: Hebelhaus, Hausen im Wiesental

„Die Vergänglichkeit“ mit Markus Manfred Jung

Hebel-Texte werden häufig zitiert, hierzulande vor allem einzelne Verse aus den „Alemannischen Gedichten“. Viele Menschen können ganze Strophen, gar Gedichte auswendig hersagen. Dieses Lebendigkeit Hebels greift der Hebelbund Lörrach in einem neuen Veranstaltungsformat aus: Hebel lesen. Dabei geht es darum, miteinander und unter Anleitung von Fachleuten Texte Hebels als Ganzes zu lesen, zu befragen und zu deuten.

In diesem Jahr steht – im Rahmen der Ausstellung „Burg Rötteln – Herrschaft zwischen Basel und Frankreich“ (13.04.-17.11.2019 im Dreiländermuseum) – Hebels großes Gedicht über das Ende aller Zeit „Die Vergänglichkeit“ im Mittelpunkt des Interesses. Markus Manfred Jung, Träger des Hebeldankes 2009, Autor und Germanist, beschäftigt sich in einem Seminar mit dem Text, den er seit den Tagen seines Studiums, als er über dieses Gedicht seine Examensarbeit schrieb, immer wieder in seiner Tiefe auslotete.

Am Vorabend werden Uli Führe und Markus Manfred Jung ein Programm mit Liedern und Texten darbieten, ganz im Zeichen von Röttler Schloss und Vergänglichkeit. Führe hat Texte von Hebel, Jung, Manfred Marquardt, Johannes Kaiser und anderen vertont. Einiges wird uraufgeführt werden.

Der Hebelbund führt diese Veranstaltung in Kooperation mit Dreiländermuseum Lörrach und Hebelhaus Hausen im Wiesental durch. Gefördert wird sie erstmals in besonderer Weise von der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten (ALG).Wegen der Größe des Seminarraums und der Anzahl der Reader, die Markus Manfred Jung für jeden Besucher zusammenstellt, bitten wir um vorherige Anmeldung (bis 12. Oktober 2019) an: m.m.jung@hebelbund.deHB