Veranstaltungen

 

Schweizerreise – Johann Peter Hebel unterwegs als Aufklärer

Startdatum: 25. April 2018

Enddatum: 2. September 2018

Ort: Dreiländermuseum Lörrach

Die Wanderausstellung kann kostenlos vom Dreiländermuseum ausgeliehen werden. Anfragen bitte an museum@loerrach.de

>Flyer zur Ausstellung<

„Mit Hebel unterwegs …“

Datum: 23. September 2018

Uhrzeit: 14.30 Uhr

Ort: Treff im Biergarten der Burgruine Rötteln

… im Röttler Schloss

„Fast allmol, Ätti, wenn mer’s Röttler Schloß
so vor den Augen stoht, se denk i dra,
öb’s üüsem Huus echt au emool so goht…

Mit dem Gedicht Die Vergänglichkeit hat Hebel dem Röttler Schloss ein eindrückliches literarisches Denkmal gesetzt. Nach einführenden Worten hören wir das Gedicht vor der Kulisse des Schlosses, und anschließend bei Kaffee und Kuchen weitere passende Kalendergeschichten und Gedichte von Johann Peter Hebel. Lesungen: Inge Hemberger und Helen Liebendörfer.

Der Hebelbund Lörrach lädt Sie freundlich ein und freut sich über Ihr Kommen!

Treffpunkt: im Biergarten der Burg.
Ein Kostenbeitrag von Euro 10.- p.P. für die Konsumation wird vor Ort eingezogen.
Anmeldung bis zum 19. September 2018 an:
Inge Hemberger, Höfstr. 23, 79664 Wehr
Tel: 07762 5219 925 oder per Mail: 
i.hemberger@hebelbund.de

Literarische Begegnungen: Urs Faes

Datum: 7. Oktober 2018

Uhrzeit: 17 Uhr

Ort: Hebelsaal des Dreiländermuseums Lörrach

Urs Faes
© Silke Keil Suhrkamp Verlag

Urs Faes: Raunächte

Nach sechs Jahren kehrt Urs Faes zum Hebelbund zurück: Die erste „Literarische Begegnung“, die Volker Habermaier verantwortete, stellte den Schweizer Autor Urs Faes mit vielen Facetten seines Werks und seiner Beziehung zu Hebel vor. Nun also neue Prosa, 2016 für den SWR entstanden und für den traditionsreichen Insel-Verlag überarbeitet: die Erzählung „Raunächte“.

Faes schreibt zu seinem neuen Werk: „Die Raunächte – die zwölf Tage zwischen Weihnacht und Dreikönig, diese Zeit zwischen den Jahren – galten in heidnischer Zeit als Phase der Unordnung, der Gefährdung, als eine Zeit, in der die Geister sich regen, gegen die man vorging, mit Stoffsäckchen auf dem Balkon und Ähnlichem, aber auch mit diesen lauten, im Schwarzwald immer noch verbreiteten Perchtenzügen, die Geister vertreiben und die Ordnung wieder herstellen sollen. Mein Text stellt auch Bezüge zu Schwarzwaldsagen und -stoffen (etwa Vogt auf Mühlstein) her, habe auch wieder viel Hebel gelesen.“

Die Erzählung handelt von Lutz Göppert, der nach Jahrzehnten im Ausland gerade in den Raunächten in den Schwarzwald zurückkehrt, wo er einst aufwuchs. Er will seinem Bruder Jochen wieder begegnen, mit dem er zerstritten ist. Ob eine Versöhnung möglich ist?

Literarische Begegnungen: Hans Jürg Zingg

Datum: 25. November 2018

Uhrzeit: 17 Uhr

Ort: Hebelsaal des Dreiländermuseums Lörrach

Spoken Word aus der Schweiz:

Hans Jürg Zingg

Die Ursprünge aller Literatur aus der gesprochenen Sprache sind bekannt. Die großen Epen der Weltliteratur wurden zunächst mündlich weitergegeben. Die Vertreter der Spoken Word-Bewegung rufen dies wieder in Erinnerung: Ihre Werke leben mehr vom Sprechen als vom Schreiben, mehr vom Hören als vom Lesen.

Der 1944 geborene Hans Jürg Zingg, der heute im Emmental lebt, ist in der Schweiz seit Jahren einer der wichtigen Vertreter dieser auf Mündlichkeit beruhenden Tradition. Und besonders in der Schweiz, in der das Standarddeutsch noch weniger als in Deutschland alleiniger Standard ist, ist Mündlichkeit eng mit Mundart verbunden. Auch als Kabarettist ist Zingg bekannt geworden. Meist sind diese Texte von geringem Umfang – so dass man sie mühelos auswendig vortragen kann. Aber auch längere Texte entstehen: So arbeitet er an einem Spoken Word-Roman in Mundart, der wesentlich vom mündlichen Vortrag lebt. Aus diesem und aus älteren Werken wird er vortragen: ein Erlebnis für das ganze Publikum.