Virtuelle Ausstellung

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Hebel-Freundinnen und Hebel-Freunde,

gestatten Sie mir den Hinweis, dass pünktlich zu Hebels 200. Todestag die virtuelle Ausstellung „Johann Peter Hebel – Das Nachleben der Worte“ im Netz zu besichtigen ist:Ausstellung Hebel-Archiv

Anhand von etwa 120 ausgewählten Manuskripten, Originaldrucken, Bildern und Objekten ruft die Ausstellung Hebels Vermächtnis in Erinnerung. Ich hoffe, Sie sind, ebenso wie wir vom Hebel-Archiv in Heidelberg, der Ansicht, dass die Materialien einige neue Facetten von Hebels Wirken zum Vorschein bringen. […]

Herzliche Grüße,
Ihr
Dr. Alexander Knopf

Leiter der literaturwissenschaftlichen Abteilung der Theodor-Springmann-Stiftung, Heidelberg, und Mitherausgeber der historisch-kritischen Johann Peter Hebel-Gesamtausgabe ebendort

Johann Peter Hebel in den «Baselbieter Heimatblättern»

Die Zeitschrift «Baselbieter Heimatblätter», herausgeben von der Gesellschaft für Regionale Kulturgeschichte Baselland, blickt trotz des Titels immer wieder über den Tellerrand von Baselland hinaus ins oberrheinische Dreiland. Die Anlässe sind aber nie willkürlich, sondern rechtfertigen sich stets durch kulturhistorische Bezüge. Solche sind bei Johann Peter Hebel zweifellos gegeben. Seine Persönlichkeit, sein Werk und sein Nachwirken sind namentlich mit der Nordwestschweiz eng verbunden und überwinden alle künstlich gezogenen Grenzen.

Wie schon vielfach zuvor widmet sich nun auch die Nummer 1-2/2020 dem Werk von Johann Peter Hebel, zum 260. Geburtstag bietet die Doppelnummer gleich drei Beiträge.

Im gewichtigem Aufsatz: «Die unfreundliche Seite des ‘Rheinländischen Hausfreunds’» stellt Hans Nutzinger an den Kalendergeschichten über Andreas Hofer und mit Juden als Akteure Überlegungen zu einer Haltung Hebels ein, die so gar nicht ins allgemein bekannte Bild des Dichterpfarrers passen will. In einem weiteren, aber kürzeren Beitrag weist Dominik Wunderlin darauf hin, dass Hebel das Medium «Bild», das um 1800 dank neuen Reproduktionsmöglichkeiten kostengünstiger wird, auch nutzte und bei den Bildinhalten sogar oft mitredete. Im Rezensionsteil der neuesten Nummer wird schliesslich die eben in 2. Auflage erschienene, sechsbändige Lese- und Studienausgabe von Hebels Werk ausführlich besprochen.

Weitere Textbeiträge handeln von der Fastnacht in Krisen- und Kriegszeiten, von einem bemerkenswerten Fund von Renaissance-Ofenkacheln und vom neuen Archäologiesaal im Colmarer Unterlinden-Museum.

Baselbieter Heimatblätter, 85. Jahrgang, Heft 1-2/2020, 64 Seiten.

Bezugsquelle: SchaubMedien, Heimatblätter, CH-4450 Sissach, abo@schaubmedien.ch

Schweizerreise – Johann Peter Hebel unterwegs als Aufklärer

Bereits der 2010 erschienene Band 11 der Reihe Lörracher Hefte, „Johann Peter Hebel – Bewegter Geist, bewegtes Leben“, widmete sich ausführlich der Person Johann Peter Hebels. Jetzt stellt Band 26 Hebels Reise in die Schweiz 1805 vor. Das Buch gibt auf über 150 Seiten den vollständigen Text von Hebels Reiseaufzeichnungen wieder und bietet ausführliche Erläuterungen des Hebel-Kenners Dr. Franz Littmann. Es enthält zahlreiche Abbildungen historischer Originale aus der Sammlung des Dreiländermuseums und Fotos von heute.

Lörracher Hefte Nr. 26 (2018)

ISBN 978-3-922107-01-9

Elmar Vogt

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Johann Peter Hebel – Der erste Prälat der Evangelischen Landeskirche Baden auf Briefmarken in Udo Wennemuth (Hrsg.):
Jahrbuch für badische Kirchen- und Religionsgeschichte; Band 7 (2013)
Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2014,
ISBN: 978-3-17-023375-1   

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