Fafa malt

Ein Spanier, der in Basel lebt, hat Johann Peter Hebel in die Street Art gebracht.

Das Wiesental trieft vor Hebel. Hebelbund, Hebelplakette, Hebelabende, Hebelschatzkästlein, Hebelstatue – niemand ist zwischen Lörrach und Todtnau präsenter als Dichter Johann Peter Hebel. Nun hat er es sogar an die Bridge Gallery geschafft.

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Der Himmel und die Hölle auf Erden

Thomas Weiß las aus seinem Roman über Johann Friedrich Oberlin.

LÖRRACH. Johann Peter Hebel und Johann Friedrich Oberlin – Theologen und Pädagogen waren sie beide, und neben dem ersten Vornamen verbindet sie auch das Todesjahr 1826. Begegnet sind sie sich wahrscheinlich nicht, möglicherweise haben sie jedoch voneinander gehört, denkt Thomas Weiß. Im Rahmen der literarischen Begegnungen des Hebelbundes ließ der Pfarrer, Autor und Lyriker jetzt im gut besuchten Hebelsaal des Dreiländermuseums den Elsässer wieder lebendig werden, dem er seinen 2016 erschienenen Roman „Oberlin, Waldersbach. Eine Begegnung“ gewidmet hat. HB

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Einen Sonnenaufgang zu viel verschlafen

Literarisch-musikalische Reise zu „Schweizerreise. Johann Peter Hebel unterwegs als Aufklärer“.

LÖRRACH. Vergnüglicher hätte sich die literarische Schweizerreise mit Musik, zu der der Hebelbund gestern ins Lörracher Dreiländermuseum eingeladen hatte, kaum einleiten lassen: Jeremias Gotthelfs „Jacobs, des Handwerksgesellen, Wanderungen durch die Schweiz“ von 1846, den die Kulturwissenschaftlerin Helen Liebendörfer zum Auftakt ausgewählt hatte, jongliert mit solcher Freude, mit allem auch nur vorstellbaren Unwissen über ein fremdes Land, in diesem Fall die Schweiz, dass dagegen jede aktuelle Ignoranz-Variante verblasst. HB

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